Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung

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Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum. Knochenmetastasen können zu Schmerzen führen, auch die Gefahr von Knochenbrüchen steigt. Patienten berichten, dass Auswirkungen wie diese ihre Lebensqualität beeinträchtigen. Das gilt auch für weitere Folgen von Metastasen des Skeletts. Die Therapie soll die Belastungen durch Knochenmetastasen vermeiden oder lindern.

Bei einigen Patienten lässt sich auch das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten. Eine vollständige Heilung ist jedoch nur bei sehr wenigen Betroffenen möglich. In diesem Text hat der Krebsinformationsdienst zusammengestellt, welche Behandlungsansätze für die Behandlung von Knochenmetastasen infrage kommen. Die Inhalte richten sich an Betroffene, ihre Angehörigen sowie Interessierte.

Informationen aus dem Internet können eine ärztliche Beratung jedoch nicht ersetzen. Metastasen sind ein Zeichen dafür, dass eine Krebserkrankung bereits fortgeschritten ist. Das ist auch bei Knochenmetastasen so. Daher sind Knochenmetastasen auch nicht zu verwechseln mit Krebsarten, die zuerst im Knochen oder im Knochenmark entstehen.

Bei Knochenmetastasen handelt es sich immer noch um Zellen aus dem ursprünglichen Tumor, nicht um Knochenzellen. Ärzte haben verschiedene Möglichkeiten, um Knochenmetastasen zu behandeln. Welche setzen sie ein? Das kommt auf die Beschwerden und Symptome an, die Patienten belasten. Für die Planung müssen Mediziner wissen, wo und wie das Skelett geschädigt ist. Welche Therapie hilft, hängt auch von der ursprünglichen Krebserkrankung ab. Zum Beispiel Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung sich einige Medikamente gegen Merkmale, die nur bei bestimmten Tumorzellen vorhanden sind.

Kommt eine Behandlung grundsätzlich infrage, hängt das weitere Vorgehen vom allgemeinen Gesundheitszustand eines Patienten ab. Die vielen Therapiemöglichkeiten lassen sich in drei Gruppen zusammenfassen:. Patienten erhalten meist nicht nur eine Behandlung, sondern mehrere. Diese können zeitgleich oder nacheinander erfolgen. Damit diese Ansätze gut aufeinander abgestimmt sind, arbeiten Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen eng zusammen. Ob Patienten für die Behandlung ins Krankenhaus müssen, oder ob die Therapie ambulant erfolgt, hängt von der individuellen Situation ab.

Erste Informationen erhalten Betroffene bei der Diagnose. Später kommt es darauf an, ob Patienten für die Behandlung länger ins Krankenhaus müssen, oder ob die Therapie ambulant erfolgt. Bleiben sie zu Hause, kann der Nachsorge-Arzt weiterhin eine wichtige Bezugsperson sein. So sollen Tumorzellen zum Absterben gebracht werden. Der Gegensatz dazu ist die sogenannte Radionuklidtherapie. Patienten werden dabei mit schwach radioaktiven Stoffen behandelt, die sie als Injektion erhalten.

Diese Radionuklide lagern sich direkt im Knochen ein. Dort schädigen sie Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung und hemmen Entzündungen. Die Strahlentherapie kann mit anderen Ansätzen kombiniert werden, zum Beispiel mit Medikamenten.

Eine Bestrahlung kommt vor allem für die Behandlung einzelner, räumlich begrenzter Knochenmetastasen infrage. Besonders bruchgefährdete Bereiche können zusätzlich bestrahlt werden. Hilft die Bestrahlung bei allen Formen von Knochenmetastasen? Eine Behandlung mit energiereichen Strahlen wirkt sowohl bei Knochensubstanz Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung als auch bei Knochensubstanz auflösenden Metastasen.

Üblicherweise erhalten Patienten eine perkutane Bestrahlung in spezialisierten Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung oder in Ambulanzen von Krankenhäusern.

Nach den Bestrahlungssitzungen können sich Betroffene meist wieder nach Hause begeben. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, energiereiche Strahlung einzusetzen: Entweder erhalten Patienten einmalig eine hohe Dosis oder mehrfach entsprechend geringere Dosen. Bei einer Mehrfachbestrahlung wird die Gesamtdosis in der Regel auf zwei bis vier Wochen aufgeteilt.

Je kleiner die einzelnen Strahlendosen und das Bestrahlungsfeld sind, desto besser vertragen Patienten die Therapie. Trotzdem können unerwünschte Begleiterscheinungen auftreten, zum Beispiel Übelkeit. Erhalten Patienten höhere Strahlendosen, sind Hautschäden möglich. Wird Knochenmark mit bestrahlt, kann dies vorübergehend die Bildung gesunder Blutzellen beeinträchtigen. Ausführliche Hintergründe bietet der Krebsinformationsdienst im Text " Strahlentherapie: Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung ".

Die Radionuklidtherapie ist eine besondere Form der Strahlentherapie. Ärzte setzen sie Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung allem zur Behandlung von Schmerzen ein. Schwach Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung Substanzen lagern sich dabei ins Tumorgewebe ein. Sie werden deshalb vor allem dort "eingebaut", wo die Metastasen zu einem stark Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung Knochenstoffwechsel und Umbauprozessen führen.

Die Strahlung der Radionuklide schädigt die Tumorzellen und hemmt Entzündungen. Die Metastasen werden oft kleiner, verschwinden aber nicht Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung. Meist kann die Therapie ambulant erfolgen. Bis Betroffene eine Wirkung spüren und Schmerzen nachlassen, dauert es etwa ein bis drei Wochen.

Schmerzmittel können über diese Phase hinweghelfen. Angewendet wird die Radionuklidtherapie vor allem, wenn über das ganze Skelettsystem verstreute Metastasen disseminierte Metastasen vorliegen. Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung weitere Bedingung: Damit die strahlenden Teilchen in die Knochen eingebaut werden, müssen knochenaufbauende osteoblastische Vorgänge ablaufen.

Bei der Radionuklidtherapie achten Ärzte darauf, dass die Strahlenbelastung für das blutbildende Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung nicht zu hoch ist. Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung sich das, etwa bei sehr vielen Metastasen, nicht gewährleisten, kann das gegen die Radionuklid-Behandlung sprechen: Die Bildung gesunder Blutzellen würde zu stark beeinträchtigt.

Dies könnte zu einer vorübergehenden Blutarmut, zu Problemen Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung der Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung oder zu Störungen der Blutgerinnung führen.

Die meisten Patienten mit Knochenmetastasen erhalten die ein oder andere Form der medikamentösen Behandlung. Das kann die gleiche Therapie sein, die schon gegen den Ursprungstumor eingesetzt wurde, zum Beispiel eine Chemotherapie. Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung Brustkrebs und Prostatakrebs kommt auch eine Antihormontherapie infrage, die gezielt in die Wachstumsmechanismen des Tumors eingreift. Zielgerichtete Medikamente, die gegen spezifische Eigenschaften von Tumorzellen wirken, können ebenfalls helfen.

Sie stehen allerdings nicht bei allen Tumorarten und für alle Krankheitssituationen zur Verfügung. Die Absicht dahinter: Alles was allgemein gegen die Tumoren hilft und im ganzen Körper wirkt, wirkt auch gegen die Knochenmetastasen. Daneben gibt es Medikamente, die ganz gezielt bei Knochenmetastasen eingesetzt werden.

Es gibt aber auch Arzneimittel, die gezielt gegen die Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung gerichtet sind. Bisphosphonate sind Medikamente, die in die Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung der Knochen eingreifen. Bisphosphonate schützen das Skelett vor weiterer Zerstörung. Indirekt lindern sie Schmerzen. Sie können als Infusion in eine Vene gegeben oder in Tablettenform eingenommen werden. Bisphosphonate greifen in den Kalziumstoffwechsel ein. Sie hemmen die Osteoklasten, also die Zellen im Körper, die am Abbau von Knochengewebe beteiligt sind.

Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung Nebenwirkungen auftreten, hängt davon ab, in welcher Form und welcher Dosis die Arzneimittel eingenommen werden. Patienten, die zu Sodbrennen neigen oder bei denen schon einmal Veränderungen an der Speiseröhrenschleimhaut festgestellt wurden, sollten ihren Arzt darüber informieren, weil Bisphosphonate als Tablette die Schleimhaut weiter reizen können.

Betroffene berichteten bei intravenösen Bisphosphonaten häufig von grippeähnlichen Symptomen und Fieber. Diese halten für etwa einen Tag an. In die Vene gegebene Bisphosphonate können zudem zu Nierenfunktionsstörungen führen. Ärzte kontrollieren deshalb die Nierenwerte engmaschig. Für eine vorbeugende Anwendung - also vor dem Auftreten von Knochenmetastasen - sind Bisphosphonate in Deutschland bislang nicht zugelassen. Ihre Wirksamkeit ist bisher nicht zweifelsfrei belegt. Entscheiden sich Ärzte und Patienten dafür, sollten Betroffene mit ihrer Krankenkasse die Kostenübernahme vorab klären.

Anders ist die Situation bei Knochenschwund Osteoporose. Dabei handelt es sich häufig um eine Art Alterserkrankung der Knochen. Sie kann aber auch durch eine antihormonelle Therapie ausgelöst werden. Betroffene Krebspatienten können Bisphosphonate erhalten. Ein Beispiel ist die Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose bei Brustkrebspatientinnen, mehr dazu hier.

Eine Chemotherapie wird meist als Infusion, seltener in Tablettenform verabreicht. Die entsprechenden Medikamente bezeichnet man auch Wirbelsäule Krebsmetastasen Behandlung Zytostatika. Wann werden bei Betroffenen Zytostatika gegen Knochenmetastasen eingesetzt?