Diffuse Herniation in der Halswirbelsäule

Bandscheibenvorfälle der Halswirbelsäule - Asklepios

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Der Begriff Koma bezeichnet einen Zustand der tiefen Bewusstlosigkeit, aus der der Patient nicht erweckt werden kann. Der Begriff Bewusstseinsstörung bezieht sich auf ähnliche, weniger schwerwiegende Beeinträchtigungen des Bewusstseins; diese Störungen werden nicht als Koma angesehen.

Die Ursachen können struktureller oder nichtstruktureller z. Die Schädigung kann fokal oder diffus sein. Die Diagnose wird klinisch gestellt, die Identifizierung der Ursachen erfordert Laboruntersuchungen und neuroradiologische Bildgebung.

Die Behandlung besteht in der unmittelbaren Stabilisierung des Patienten und in der spezifischen Behandlung der Ursachen. Die Begriffe vermindertes und gestörtes Bewusstsein bzw. Eine schwere Beeinträchtigung umfasst. Koma: Der Patient kann nicht erweckt werden, und die Augen öffnen sich nicht auf eine Stimulation hin. Stupor: Der Patient kann nur durch kräftige körperliche Stimulation erweckt werden. Weniger stark beeinträchtigte Bewusstseinsebenen werden oft als Lethargie bezeichnet oder, bei schwerer Beeinträchtigung, als Benommenheit.

Allerdings ist die Differenzierung innerhalb der weniger stark beeinträchtigten Bewusstseinsebenen oft ungenau; die Benennung ist weniger wichtig als eine genaue klinische Beschreibung z.

Selten jedoch beeinträchtigt eine einseitige, massive hemisphärische fokale Läsion z. Insult diffuse Herniation in der Halswirbelsäule linken A.

Hypoglykämie, Hypoxie, Urämie, Überdosis. Jeder Zustand, bei dem sich der intrakranielle Druck ICP erhöht, kann den zerebralen Perfusionsdruck erniedrigen, was diffuse Herniation in der Halswirbelsäule sekundäre zerebrale Ischämie nach sich zieht.

Zusätzlich zu den direkten Auswirkungen des erhöhten intrakraniellen Drucks auf neuronale und vaskuläre Zellen können zelluläre Signalwege der Apoptose und Autophagie die Formen von programmiertem Zelltod oder Destruktion sindaktiviert werden. Weil der Schädel nach dem Kindesalter starr ist und nicht mehr nachgibt, können intrakranielle Raumforderungen oder Schwellungen den Hirndruck erhöhen und ggf.

Wenn Hirndruck weit genug erhöht ist, können, unabhängig von der Ursache, der Cushing-Reflex und andere vegetative Störungen auftreten. Eine Einklemmung von Hirngewebe ist lebensbedrohlich. Transtentorielle Herniation: Der mediale Temporallappen wird gequetscht durch eine einseitige Raumforderung über und unter dem zeltförmigen Tentorium, das den Schläfenlappen unterstützt.

Der eingeklemmte Hirnlappen komprimiert die folgenden Strukturen:. Dabei werden eine oder beide vorderen Hirnarterien geklemmt, was einen Infarkt des paramedianen Kortex verursacht. Zentrale Herniation: Aufgrund bilateraler Raumforderungseffekte oder eines diffusen Hirnödems werden beide Temporallappen durch den Tentoriumschlitz eingeklemmt.

Letztlich tritt der Hirntod ein. Aufwärts gerichtete transtentorielle Herniation: Dieser Typus kann auftreten, wenn eine infratentorielle Raumforderung z. Tumor, Kleinhirnblutung den Hirnstamm komprimiert, ihn abknickt und eine flickenförmige Hirnstammischämie verursacht. Die hintere III. Ventrikel wird komprimiert. Tonsilläre Herniation: In der Regel ist die Ursache eine expandierende infratentorielle Raumforderung z.

Die Kleinhirntonsillen, die durch das Foramen magnum gedrückt werden, komprimieren den Hirnstamm und blockieren den Liquorfluss. Art der Herniation. Kompression des kontralateralen III. Hirnnerven und des Hirnschenkels vom Tentorium oder der Kernohan-Kerbe eingeklemmt. Diffuse Herniation in der Halswirbelsäule einer oder beider vorderen Hirnarterien mit der Folge eines Infarkts im paramedianen Kortex.

Später: Somnolenz, Atmungsanomalien, flickenförmiger und fortschreitender Ausfall von Hirnstammreflexen. Koma oder gestörtes Bewusstsein können von strukturellen Störungen herrühren, die typischerweise fokale Diffuse Herniation in der Halswirbelsäule verursachen, oder von nichtstrukturellen Erkränkungen, die häufig diffuse Schäden verursachen siehe Tabelle: Häufige Ursachen von Koma oder gestörtem Bewusstsein.

Schädeltrauma z. Gehirnerschütterung, zerebrale Wunden oder Quetschungen, Epidural- oder Subduralhämatom. Krampfanfälle z. Psychiatrische Störungen z. Wiederholte Stimuli erwecken Patienten nur kurz oder überhaupt nicht. Eine oder beide Pupillen können in Mittelstellung lichtstarr sein.

Augenbewegungen können nichtkonjugiert sein oder fehlen okulomotorische Paralyse oder ungewöhnliche Muster aufweisen z. Ocular bobbing, Ocular Dipping, Opsoclonus.

Eine homonyme Hemianopsie kann vorliegen. Andere Anomalien umfassen fehlenden Lidschlag in Reaktion auf visuelle Reizung bei der das Auge fast berührt wird sowie den Ausfall des okulozephalen Reflexes die Augen werden nicht in Reaktion auf eine Kopfdrehung bewegtdes okulovestibulären Reflexes die Augen bewegen sich nicht in Reaktion kalorische Stimulation und der Kornealreflexe. Es kann ein plötzlicher Atem- und Herzstillstand auftreten.

Pathologische Befunde. Ipsilaterale Lähmung des III. Hirnnerven mit einseitig erweiterter, lichtstarrer Pupille und okulomotorischer Paralyse. Dekortizierte Steifigkeit in der Regel aufgrund einer Läsion im oberen Hirnstamm oder dezerebrierte Steifigkeit in der Regel aufgrund einer bilateralen Läsion in Mittelhirn oder Pons.

Die Pupillen stehen gesperrt in Mittelstellung mit dem Verlust von Lichtreflexen aufgrund einer strukturellen oder Diffuse Herniation in der Halswirbelsäule, die den Verlust des sympathischen und parasympathischen Pupillentonus verursacht.

Hirnstammreflexe und Pupillenreaktionen auf Licht können intakt sein bei Patienten mit bilateraler hemisphärischer Schädigung oder mit funktionellen oder toxisch-metabolischen Störungen; jedoch können Hypothermie, eine Überdosierung von Sedativa oder die Verwendung eines Anästhetikums teilweise Ausfälle der Hirnstammreflexe verursachen. Eine Bewusstseinsstörung wird diagnostiziert, indem wiederholte Reize die Patienten nur kurz oder überhaupt nicht zu erwecken vermögen.

Löst die Stimulation primitive reflektorische Bewegungen aus z. Dezerebrations- oder Dekortikationshaltungkönnen sich Bewusstseinsstörungen bis in ein Koma vertiefen. Diagnose und initiale Stabilisierung Atemwege, Atmung und Kreislauf sollten gleichzeitig erfolgen. Temperatur wird gemessen, um Hypothermie oder Hyperthermie zu überprüfen; wenn eines der beiden vorhanden ist, wird die Behandlung sofort begonnen.

Der Blutzuckerspiegel muss am Krankenbett gemessen werden, um niedrige Spiegel, die auch sofort korrigiert werden sollten, zu identifizieren. Wenn ein Trauma beteiligt ist, wird der Nacken so lange immobilisiert, bis eine instabile Verletzung und Schädigung der Halswirbelsäule mithilfe von Anamnese, körperlicher Untersuchung oder bildgebenden Verfahren ausgeschlossen ist.

Patientenarmbänder, die den Patienten beim stationären Aufenthalt zur Identifizierung angelegt werden, oder der Inhalt der Brieftasche können Hinweise geben z. Patientenausweise, Medikamente.

Verwandte, Sanitäter, Polizisten und alle Diffuse Herniation in der Halswirbelsäule sollten zu den Umständen und zur Umgebung, diffuse Herniation in der Halswirbelsäule der der Patient gefunden wurde, befragt werden; Behältnisse, die Lebensmittel, Alkohol, Diffuse Herniation in der Halswirbelsäule, Drogen oder Gifte enthalten haben könnten, sollten überprüft und zur Identifizierung z.

Identifizierung von Drogen unterstützt durch ein Giftzentrum und möglicherweise chemischen Analyse aufbewahrt werden. Der Beginn und zeitliche Verlauf des Problems diffuse Herniation in der Halswirbelsäule. Alle Ahnungen, die sie über das, was die Ursache sein könnte, haben könnten zum Beispiel mögliche okkulte Überdosierung, mögliches okkultes Schädeltrauma aufgrund der jüngsten Intoxikation. Die körperliche Untersuchung sollte gezielt und effizient sein und die diffuse Herniation in der Halswirbelsäule Überprüfung von Kopf und Gesicht, Haut und Extremitäten beinhalten.

Wenn der Kopf nicht sorgfältig inspiziert wird, können Verletzungen im Bereich der Kopfhaut und kleine Kugellöcher übersehen werden. Wurden instabile Verletzungen und Schädigungen der Halswirbelsäule ausgeschlossen, erfolgt eine passive Nackenflexion; Steifigkeit spricht für eine Subarachnoidalblutung oder Meningitis.

Die Untersuchung konzentriert sich auf die folgenden Aspekte:. Bei Schädeltrauma ist die Punktzahl, die mithilfe diffuse Herniation in der Halswirbelsäule Skala zugeordnet wird, von prognostischer Bedeutung. Basierend auf Reaktionen auf Reize weist die Skala Punkte zu. Augenöffnen, Grimassieren, gezieltes Wegziehen von Extremitäten bei schmerzhaftem Stimulus zeigen an, dass das Bewusstsein nicht sehr stark beeinträchtigt ist.

Asymmetrische motorische Antworten auf Schmerz oder tiefe Sehnenreflexe können diffuse Herniation in der Halswirbelsäule fokale hemisphärische Läsion anzeigen.

Bewerteter Bereich. A diffuse Herniation in der Halswirbelsäule Scale. Lancet —84; Wenn sich das gestörte Bewusstsein zu einem Koma vertieft, kann ein schmerzhafter Stimulus eine stereotype reflektorische Haltung hervorrufen.

Eine Dekortikationshaltung kann bei strukturellen oder metabolischen Störungen auftreten diffuse Herniation in der Halswirbelsäule zeigt eine hemisphärische Schädigung mit erhaltenen motorischen Zentren im oberen Teil des Hirnstamms an z. Eine Dezerebrationshaltung zeigt an, dass die motorischen Zentren im oberen Hirnstamm, die die Flexion bahnen, strukturell beschädigt wurden und dass nur die Zentren im unteren Hirnstamm z.

Dezerebrationshaltung kann auch auftreten, wenn auch weniger häufig, bei diffusen Störungen wie anoxischen Enzephalopathie. Schlaffheit ohne Bewegung zeigt at, dass diffuse Herniation in der Halswirbelsäule untere Hirnstamm die Bewegungen nicht beeinflusst, unabhängig davon, ob das Rückenmark beschädigt ist oder nicht.

Dies ist die denkbar schlechteste motorische Reaktion. Asterixis und multifokaler Myoklonus weisen auf metabolische Störungen hin wie Urämie, hepatische Enzephalopathie, hypoxische Enzephalopathie und Arzneimittelintoxikation. Psychogene Teilnahmslosigkeit kann unterschieden werden, denn obwohl eine willkürliche motorische Reaktion in der Regel fehlt, bleiben der Muskeltonus und die Sehnenreflexe normal, und alle Hirnstammreflexe sind erhalten.

Die Vitalfunktionen sind in der Regel nicht betroffen. Die Pupillenreaktionen und die extraokulären Bewegungen liefern Informationen zur Hirnstammfunktion siehe Tabelle: Deutung von Pupillenreaktion und Augenbewegungen.

Im frühen Koma wird aufgrund struktureller Läsionen in der Regel eine oder beide Pupillen lichtstarr; allerdings bleiben die Pupillenreaktionen oft sehr lange erhalten, wenn das Koma auf diffuse Stoffwechselstörungen zurückzuführen ist toxisch-metabolische Enzephalopathieauch wenn die Reaktionen träge sein können.

Untersuchter Bereich. Kompression des III. Hirnnerven z. Funktionsstörung im Mittelhirn aufgrund von struktureller Schädigung z. Infarkt, Blutung. Schwere metabolische Depression durch Arzneimittel oder Toxine alle anderen Reflexe des Stammhirns fehlen auch. Der Augenhintergrund sollte untersucht werden. Ein Papillenödem kann einen erhöhten intrakraniellen Druck anzeigen, es kann aber viele Stunden dauern, bis es auftritt.

Ein erhöhter intrakranieller Druck kann frühere Veränderungen im Augenhintergrund hervorrufen wie Disk-Hyperämie, erweiterte Kapillaren, verwischte mediale Disk-Ränder und manchmal Blutungen. Eine subhyaloidale Blutung kann auf eine Subarachnoidalblutung hindeuten.