Komplikationen der Hüftoperation

Warum ein künstliches Hüftgelenk meistens unnötig ist!

Was zu essen und trinken, so dass die Gelenke nicht geknirscht werden

Die Implantation eines künstlichen Hüftgelenks ist kein Bagatelleingriff. Die durchschnittliche Operationsdauer von 60 Komplikationen der Hüftoperation 90 Minuten stellt für den Körper des Patienten eine Belastung dar. Zusätzlich befindet sich der Patient während der Operation in einer Voll- oder Rückenmarksnarkose. Schon diese stellt an sich eine Belastung für den Organismus mit einem gewissen Risiko dar, über die der Patient im Operations-Vorbereitungsgespräch mit dem Narkosearzt genauestens informiert wird.

Jede Operation geht mit einem gewissen Blutverlust einher. Normalerweise ist ein gesunder Organismus in der Lage, einen Verlust von ca. Damit sind gewisse Komplikationen der Hüftoperation der Unverträglichkeit, der Infektion und der Übertragung von Krankheiten verbunden. Durch die in Deutschland geltenden gesetzlichen Bestimmungen bei der Spenderauswahl und den Konserventests ist jedoch das Risiko dieser Krankheitsübertragungen verschwindend gering.

Spezialisten für Endoprothetik finden. Ein weiteres, sehr geringes Risiko stellt die Durchtrennung der Haut dar. Hierdurch wird die Schutzfunktion der Haut unterbrochen. Bakterien aus der Umgebung sowie aus der Haut selbst können in den Körper gelangen. Damit diese sofort abgetötet werden, erhält jeder der Patienten i. Zusätzlich werden während der Operation alle Wundflächen permanent einer hochdruckreinigerähnlichen Wundsäuberung Jet-Lavage unterzogen.

Dennoch besteht ein Restrisiko, dass sich Bakterien am künstlichen Hüftgelenk festsetzen. Dies kann bei Versagen der körpereigenen Abwehrmechanismen zu einer sehr gut behandelbaren, oberflächlichen Wundheilungsstörung mit Verlängerung der Wundabsonderung, oder aber auch zu einer eitrigen Entzündung des Gelenkes führen. In letzter Konsequenz kann dann nur eine erneute Operation mit komplettem Ausbau der Kunstgelenkanteile Heilung bringen.

Dies bedeutet aber immer auch den Verlust des Gelenkes. Es ist für den Prothesenträger wichtig zu wissen, dass sogar lange nach der Operation eine Entzündung des künstlichen Hüftgelenks, eine sogenannte Protheseninfektion, möglich ist.

Jeder Eingriff z. Zahnwurzelextraktion und Entzündung am Körper z. Gallenblase, Mittelohr können zum Einschwemmen von Bakterien in das künstliche Hüftgelenk und einer damit verbundenen Kunstgelenkinfektion führen.

Eine durch den Zugangsweg bedingte Verletzung von Begleitgewebe wurde schon beschrieben. Diese wird bei minimal-invasiven Eingriffen sehr gering gehalten. Da der Nerv relativ nah am Hüftgelenk und Kniegelenk vorbeizieht, kann es Komplikationen der Hüftoperation durch die operationsbedingte Schwellung oder den während der Operation nötigen Beinzug zu einem vorübergehenden Funktionsverlust der vom Nerv versorgten Muskeln z. Diese Nervenläsionen erholen sich in aller Regel binnen Jahresfrist.

Durch die operationsbedingte Ruhigstellung des Beines kann es zu einem Blutstau Komplikationen der Hüftoperation den Beinvenen kommen Thrombose. Dies geht mit einer schmerzhaften Schwellung des Beines einher Komplikationen der Hüftoperation kann zu einem dauerhaften Schaden an den Beinvenen und der Haut führen postthrombotisches Syndrom mit trophischer Dermatose.

Seit der generellen Verwendung von Heparinpräparaten und der frühzeitigen Mobilisation nach minimal-invasiven Eingriffen ist die Thromboserate sehr stark gesunken. Dennoch kann sich theoretisch aus jeder Thrombose durch Abschwemmen von kleinen Blutgerinnseln eine teilweise oder vollständige Verstopfung der Lungendurchblutung Komplikationen der Hüftoperation entwickeln, die trotz modernster intensivmedizinischer Betreuung auch heute noch tödlich verlaufen kann.

Durch den Einbau von künstlichen Gelenkteilen, die auch einen gewissen Platz benötigen, kann es besonders bei Hüftendoprothesen zur Veränderung der Beinlänge kommen. Besonders bei schwierigen anatomischen Verhältnissen mit Rekonstruktion des Hüftzentrums oder einer Miterkrankung der Gegenseite resultiert eine Verlängerung des operierten Beines. Dabei stellen Seitenunterschiede von Komplikationen der Hüftoperation bis 2 cm keine Probleme dar und können Komplikationen der Hüftoperation Schuheinlagen, Absatzerhöhungen oder später bei der Operation der Gegenseite ausgeglichen werden.

Die erzielte Beinlänge Komplikationen der Hüftoperation von vielen Faktoren abhängig und nur selten vom Operateur zu beeinflussen. So steht die gute Funktion des Hüftgelenkes in der Wertigkeit vor einer gleichen Beinlänge.

Da die Gelenkpartner des Kunstgelenks keine Eigenstabilität aufweisen, ist für eine gute Gelenkfunktion eine ausreichende Gelenkspannung notwendig. Nur ein künstliches Hüftgelenk mit guter Gelenkspannung wird später auch problemlos funktionieren. Somit kann es sein, dass eine gute Gelenkspannung nur durch eine leichte Beinverlängerung erzielt wird.

Komplikationen der Hüftoperation Hüftgelenke können sich lösen. Dies liegt jedoch nicht an der Festigkeit des künstlichen Hüftgelenks, sondern häufig an der Reduktion der Tragfähigkeit des die Prothese umgebenden Knochens. Die Prothese im Knochen lockert sich und beginnt sehr selten nach vielen Jahren der Beschwerdefreiheit zu schmerzen.

Zudem sind die Patienten dann deutlich älter als bei der Primärimplantation, weshalb das OP-Risiko ansteigt. Die durchschnittliche Haltbarkeit eines künstlichen Hüftgelenks wird bei 15 Jahren angegeben. Da Endoprothesen aus Metallen bestehen, Komplikationen der Hüftoperation jeder Mensch grundsätzlich allergisch reagieren. Komplikationen der Hüftoperation Patienten mit einer gesicherten Metallallergie sollten ihren Arzt darüber schon frühzeitig informieren.

Für diese Patienten stehen spezielle, hypo-allergene Prothesenmaterialien Komplikationen der Hüftoperation Verfügung. Diese müssen jedoch im Vorfeld einer Operation manchmal ausgetestet werden, was einige Zeit in Anspruch nimmt.

Diese Website nutzt Cookies, um Ihnen die bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Mehr erfahren. Diese Seite wird nur mit JavaScript korrekt dargestellt. Blutverlust Jede Operation geht mit einem gewissen Blutverlust einher. Infektionen Ein weiteres, sehr geringes Risiko stellt die Durchtrennung der Haut dar. Beinachs- und Beinlängenveränderungen Durch den Einbau von künstlichen Gelenkteilen, die auch einen gewissen Platz benötigen, kann es besonders bei Hüftendoprothesen zur Veränderung der Beinlänge kommen.

Prothesenluxation Nach Komplikationen der Hüftoperation Eingriff werden Sie ihr Gelenk wieder schmerzfrei bewegen können. Dennoch ist und bleibt es ein künstliches Hüftgelenk. Im Regelfall kann ein versierter Orthopäde das Gelenk in einer kurzen Narkose ohne Operation wieder einrenken. Im Ausnahmefall ist jedoch eine operative Reposition nötig.

Verknöcherungen um das künstliche Hüftgelenk Einige der Patienten neigen im Rahmen der Wundheilung zur Ausbildung von Verknöcherungen um das künstliche Hüftgelenk herum. Dies kann so stark sein, dass das künstliche Hüftgelenk steifer wird.

Wissenschaftliche Untersuchungen und unsere eigenen Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass man dieses Risiko durch bestimmte Prozeduren minimieren kann. Patienten, bei denen eine solche Neigung bekannt ist, werden eventuell einer perioperativen Bestrahlungstherapie zugeführt. Prothesenlockerung Künstliche Hüftgelenke können sich lösen. Allergische Reaktionen Da Endoprothesen aus Metallen bestehen, kann jeder Mensch grundsätzlich allergisch reagieren.

Autoren: Prof. Norbert Lindner, Dr. Dirk Baumann.