Verdrillten Ellbogen in der entgegengesetzten Richtung

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Bandscheibenbruch mit Vorsprung

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Start by pressing the button below! Das schwarze Schiff Home Das schwarze Schiff. Ihr Freisegler "Sharkaan" wird von dem Dronte, dem schwarzen Schiff, versenkt, und sie und die Besatzung fliehen auf eine riesige Eisinsel. Auf der Suche nach einem verdrillten Ellbogen in der entgegengesetzten Richtung anderen Hafen, wo sie ein neues Schiff zu finden hoffen, werden sie bei ihrem ├╝ber alle Kr├Ąfte gehenden Marsch durch Schneew├╝sten und ├╝ber schier un├╝berwindliche Eisgebirge st├Ąndig von f├╝rchterlichen, ├╝bernat├╝rlichen Wesen des Dronte verfolgt und angegriffen.

Was es in Wirklichkeit mit diesem Auftrag Gowennas auf sich hat, und ob es gelingt, sich all dieser ├╝berirdischen Feinde zu erwehren, das erf├Ąhrt der Leser in dem folgenden Band voller phantastischer Abenteuer und wilder K├Ąmpfe gegen unerbittliche Naturgewalten und m├Ârderische Fabelwesen.

Seine Augen waren ger├Âtet und m├╝de; mit tiefen, blauschwarzen Ringen unterlegt und eingefallen, was seinem Aussehen etwas von einer haarlosen fetten Eule verlieh.

Er hatte in den vergangenen drei N├Ąchten kaum geschlafen, und die unz├Ąhligen Stunden, die er ununterbrochen verdrillten Ellbogen in der entgegengesetzten Richtung Deck gewesen war, begannen ihren Tribut zu fordern. Rayan drehte sich schwerf├Ąllig um. Sein linkes Augenlid flackerte noch immer nerv├Âs, und unter dem wulstigen Fett seines Doppelkinnes zuckte ein Nerv. F├╝r einen Moment spiegelte sich das rote Licht der Sonne in seinen Pupillen, was ihm zusammen mit seiner unnat├╝rlich blassen Haut beinahe das Aussehen eines Albinos verlieh.

Er kommt n├Ąher. Das Schiff hob und senkte sich in sanftem, unabl├Ąssigem Auf und Ab, aber selbst diese Bewegung erschien Skar tr├Ąge und m├╝hsam, und das Knarren, Quietschen und St├Âhnen der Takelage schien einen bizarren Gegentakt zum Heulen des Sturmes zu schlagen.

Die nadelspitzen Tropfen bissen wie winzige scharfe Z├Ąhne in seine Haut, und der Hauch des Salzwassers vermischte sich mit der K├Ąlte und dem fauligen Geruch, der aus der Bilge heraufstieg, zu einem seltsamen, nicht einmal unbedingt unangenehmen Aroma.

Skar konnte f├╝hlen, wie sie aus dem vereisten Holz in seine Fingerspitzen kroch, langsam in seinen Armen emporstieg und sich wie ein klammer, l├Ąhmender Mantel ├╝ber seinen ganzen K├Ârper ausbreitete. Die Luft schmeckte nach Metall und brannte bei jedem Atemzug in seiner Kehle, aber der Schmerz und die K├Ąlte vertrieben wenigstens f├╝r einen Moment die qu├Ąlenden Gedanken aus seinem Sch├Ądel und schufen eine wohltuende Leere.

Der Freisegler mochte dem unge├╝bten Auge einer Landratte, wie Del und er es noch vor wenigen Tagen gewesen waren, schwerf├Ąllig erscheinen, aber dieser Eindruck t├Ąuschte. Nein - das Meer war nicht ihr Feind. Die wirkliche Gefahr kam aus einer ganz anderen Richtung. Skar drehte das Gesicht in den Wind und blinzelte aus zusammengekniffenen Augen nach Westen.

Seine Hand glitt unwillk├╝rlich zum G├╝rtel und fuhr ├╝ber die leere Schwertscheide. Das Gef├╝hl, unbewaffnet zu sein, irritierte ihn noch immer. Er kam sich nackt und schutzlos vor. Er hatte Rayan einmal gebeten, ihm seine Waffe wiederzugeben, gleich nachdem sie den Dronte zum ersten Mal sichteten, aber der Freisegler war hart geblieben.

Skar hatte nicht noch einmal gefragt. Er war es nicht gewohnt, zu betteln. Sein Blick wanderte ziellos ├╝ber das Deck. Die verquollenen Planken waren von einer matt gl├Ąnzenden Schicht aus eingetrocknetem Salz und Fett ├╝berzogen; da und dort hatten sich Rauhreif und Eis in kleinen glitzernden Nestern festgesetzt. Takelage und Segel waren schwer vom Eis, und von der Reling wuchs ein bizarres Netz blitzender Eiszapfen.

Skar brach ein paar davon mit einer spielerischen Bewegung ab, warf sie ins Meer und sah ihnen nach, bis sie in den sch├Ąumenden Flu- verdrillten Ellbogen in der entgegengesetzten Richtung ten versunken waren, ehe er sich herumdrehte und den Matrosen bei ihrem ruhelosen Tun zusah. Die H├Ąlfte der Besatzung schien ununterbrochen damit besch├Ąftigt zu sein, Taue und Segel frei und geschmeidig zu halten.

Sie k├Ąmpften einen vergeblichen Kampf. Selbst das Salz, das sie anfangs verdrillten Ellbogen in der entgegengesetzten Richtung, um auf den vereisten Planken verdrillten Ellbogen in der entgegengesetzten Richtung schmale Wege begehbar zu halten, hatte jetzt seine Wirkung verloren. Auch wenn der Dronte mit den gleichen Schwierigkeiten zu k├Ąmpfen hatte - die SHAROKAAN wurde st├╝ndlich langsamer, um eine Winzigkeit nur, aber stetig, und der Zeitpunkt war abzusehen, an dem das Schiff ├╝berhaupt keine Fahrt mehr machen oder einfach unter dem Gewicht des auf ihm lastenden Eises auseinanderbrechen w├╝rde.

Es lag schon jetzt merklich tiefer im Wasser als zu Beginn der Reise. Aber wahrscheinlich w├╝rde es gar nicht soweit kommen, dachte Skar d├╝ster. Das gnadenlose Rennen zwischen ihnen und dem schwarzen Segler dauerte nun schon mehr als drei Tage und N├Ąchte, aber an seinem Ausgang hatte von Anfang verdrillten Ellbogen in der entgegengesetzten Richtung kein ernsthafter 7 Zweifel bestanden.

Der Dronte war schneller. Nicht viel, aber er war schneller. Skar trat von der Reling zur├╝ck und versuchte, die Gedanken an den Dronte und das, was vor ihnen lag, abzusch├╝tteln. Es ging nicht, genausowenig, wie sie der Gefahr entgehen konnten, indem sie sie einfach ignorierten, konnte er sie aus seinen Gedanken verbannen.

Fr├Âstelnd schlang er die Arme um den Oberk├Ârper, trat einen Moment auf der Stelle und schlitterte dann vorsichtig ├╝ber das vereiste Deck zum Achteraufbau zur├╝ck. Eine Eisplatte l├Âste sich von einem der Hauptsegel, als er unter dem Mast hindurchging, krachte weniger als einen Meter neben ihm wie eine gl├Ąserne Guillotine herab und zerbarst klirrend, aber Skar zuckte nicht einmal zusammen.

Das Segel bl├Ąhte sich, f├╝r einen Moment von der erdr├╝ckenden Last des Eises befreit, und ein ganzer Hagel kleinerer Eisst├╝cke und Tr├╝mmer prasselte auf das Deck herab. Satai waren nicht f├╝r das Meer geboren, wenigstens das hatte er begriffen. Wenn auch vielleicht zu sp├Ąt. Er blieb stehen, legte den Kopf in den Nacken und blinzelte zu den winzigen, buntgekleideten Gestalten empor, die hoch ├╝ber ihm durch die Takelage krochen und mit ├äxten und Pickeln den schimmernden Panzer aufzubrechen versuchten.

Die M├Ąnner waren mit Seilen und Ketten gesichert. Trotzdem war das, was sie taten, lebensgef├Ąhrlich. Sie hatten schon vier M├Ąnner verloren; Opfer der K├Ąlte und des t├╝ckischen Windes, die die schmalen Spieren in t├Âdliche Fallen verwandelten, vereiste Laufstege, auf denen eine einzige Unaufmerksamkeit, ein Sekundenbruchteil des Leichtsinns bereits den sicheren Tod bedeutete.

Die vier, die bisher umgekommen waren, w├╝rden nicht die letzten sein. Skar ging weiter, ├Âffnete die niedrige T├╝r und eilte zur Kaj├╝te herunter. Eine Wolke ├╝belriechender, schaler Luft schlug ihm entgegen, und wie immer, wenn er sich unter Deck aufhielt, hatte er im ersten Moment das Gef├╝hl, ersticken zu m├╝ssen. Freisegler waren keine Passagierschiffe. Skar blieb eine halbe Sekunde lang unter dem Eingang stehen, sah sich in dem von tr├╝ber r├Âtlicher Helligkeit erleuchteten Raum um und ging dann auf Gowenna und Rayan zu, die an verdrillten Ellbogen in der entgegengesetzten Richtung roh gezimmerten Tisch hockten und aufgeregt miteinander debattierten.

Er f├╝hlte sich unwohl, k├Ârperlich unwohl. Die W├Ąnde waren feucht und str├Âmten verdrillten Ellbogen in der entgegengesetzten Richtung durchdringenden Modergeruch aus, und die niedrige Decke vermittelte ihm ein kaum zu bezwingendes Gef├╝hl von Platzangst.

Dazu kam das Wissen, sich tief unter der Wasseroberfl├Ąche zu befinden. Ein Wissen, das in Skar das Gef├╝hl weckte, lebendig begraben zu sein.

Er konnte das Wasser verdrillten Ellbogen in der entgegengesetzten Richtung. Skars Atem ging unwillk├╝rlich schneller. Gowenna sah auf, als er neben sie trat.

Ihre Haut gl├Ąnzte wie Wachs in der tr├╝broten Beleuchtung, und ihr Haar war, obwohl sie es auch hier an Bord jeden Tag sorgsam k├Ąmmte und b├╝rstete, str├Ąhnig und glanzlos geworden. Das Salzwasser hatte die Farbe herausgebissen. Sie schien um Jahre gealtert und wirkte krank.

Aber sie hatte die Wache vor Skar gehabt - zw├Âlf Stunden bei eisigem Wind und k├Ąlteklirrender Luft - und ihre Z├╝ge waren von der Anstrengung gezeichnet. Skar nickte knapp. Sein Blick suchte den Rayans. Bisher hatten sie alle ihre N├Ąhe beinahe ├Ąngstlich gemieden. Zwischen den buschigen Brauen des Freiseglers entstand eine steile Falte. W├Ąhrend der letzten Tage war seine Art zu reden noch knapper als gew├Âhnlich geworden, und wenn er ├╝berhaupt sprach, dann kam er ohne Umschweife oder verzierende Schn├Ârkel direkt zur Sache.

Er hatte keinen Streit mit Rayan; im Gegenteil. Aber die Stimmung an Bord war gereizt, verdrillten Ellbogen in der entgegengesetzten Richtung er machte da keine Ausnahme. Es w├Ąre kl├╝ger, wenn du deine Leute f├╝r den Kampf schonst. Er lehnte sich zur├╝ck, musterte Gowenna mit einem schwer zu deutenden Blick und verschr├Ąnkte die Arme vor der Brust. In seiner Stimme schwang ein sp├Âttischer Ton, als er antwortete. Auch verdrillten Ellbogen in der entgegengesetzten Richtung war reizbarer geworden.

Schon eine sp├Âttische Entgegnung wie die Rayans konnte gen├╝gen, sie aus der Haut fahren zu lassen. Und das letzte, was sie im Moment gebrauchen konnten, war ein Streit zwischen einem von ihnen und Rayan oder seinen Veden. Sie waren G├Ąste an Bord, aber - das hatte er sehr schnell begriffen - keine willkommenen, sondern allerh├Âchstens geduldete G├Ąste.

Rayan zuckte mit den Achseln, beugte sich vor und griff nach der ausgefransten Zeichenfeder, die vor ihm lag, um damit zu spielen. Aber wir werden es sicher bald erfahren. Sie fuhr pl├Âtzlich herum, starrte Skar an und schlug die Faust in die ge├Âffnete Verdrillten Ellbogen in der entgegengesetzten Richtung. Skar erwiderte ihren Blick gelassen. Der unausgesprochene Vorwurf in ihren Worten entging ihm keineswegs, aber er antwortete nicht darauf.

Er hatte es aufgegeben, mit Gowenna zu streiten. Weder ├╝ber dieses noch ├╝ber irgendein anderes Thema. Sie war nicht mehr die Frau, die er in Ikne kennengelernt hatte. Schon lange nicht mehr. Ihr Gesicht war nicht das einzige, was zerst├Ârt war.

Der Atem des Drachen hatte auch ihre Seele verbrannt. Skar sah alarmiert auf. Aber er hatte auch nicht viel Kontakt mit ihnen gehabt.

Noch mehr als Rayan und seine M├Ąnner mieden sie seine und Gowennas oder Dels N├Ąhe, gingen ihnen unauff├Ąllig, aber konsequent aus dem Weg und beschr├Ąnkten sich darauf, auf eine direkte Frage mit einem Kopfnicken oder einer Geste zu antworten. Um so mehr ├╝berraschten ihn jetzt die Worte des Veden; nicht so sehr, was er sagte, sondern wie er es tat. Seine Stimme vibrierte beinahe unh├Ârbar, und seine Haltung war nur scheinbar entspannt und dr├╝ckte in Wahrheit Aggressivit├Ąt und Wut aus, Regungen, die Skar an dem Veden noch nie zuvor bemerkt hatte.

Der Vede fuhr zusammen, sah Rayan f├╝r die Dauer eines Lidschlages verdrillten Ellbogen in der entgegengesetzten Richtung undeutbarem Ausdruck an und wandte sich ab. Sein Gesicht erstarrte wieder zu einer unbeweglichen Maske.