Wie das Hüftgelenk nach der Operation zu entwickeln

Hüft TEP - Individuelles künstliches Hüftgelenk (Patientenfassung deutsch) - 3D Animation Medizin

ORTEKS Knöchel

Die Implantation eines künstlichen Hüftgelenks ist kein Bagatelleingriff. Die durchschnittliche Operationsdauer von 60 bis 90 Minuten stellt für den Körper des Patienten eine Belastung dar. Zusätzlich befindet sich der Patient während der Operation in einer Voll- oder Rückenmarksnarkose. Schon diese stellt an sich eine Belastung für den Organismus mit einem gewissen Risiko dar, über die der Patient im Operations-Vorbereitungsgespräch mit dem Narkosearzt genauestens informiert wird.

Jede Operation geht mit einem gewissen Blutverlust einher. Normalerweise ist ein gesunder Organismus in der Lage, einen Verlust von ca. Nach dem Eingriff werden regelmässige Blutkontrollen durchgeführt und ggf.

Bei grösseren Blutverlusten, die im Rahmen der minimal-invasiven Endoprothetik immer wie das Hüftgelenk nach der Operation zu entwickeln geworden sind, kommt es zu einer starken Beeinträchtigung des Herz-Kreislaufsystems. Sollte dies an eine kritische Grenze stossen, so ist auch die Übertragung von Fremdblut in Ausnahmefällen notwendig.

Damit sind gewisse Risiken der Unverträglichkeit, der Infektion und der Übertragung von Krankheiten verbunden. Durch die in Deutschland geltenden gesetzlichen Bestimmungen bei der Spenderauswahl und den Konserventests wie das Hüftgelenk nach der Operation zu entwickeln jedoch das Risiko dieser Krankheitsübertragungen verschwindend gering.

Spezialisten für Endoprothetik finden. Ein weiteres, sehr geringes Risiko stellt die Durchtrennung der Haut dar. Hierdurch wird die Schutzfunktion der Haut unterbrochen. Bakterien aus der Umgebung sowie aus der Haut selbst können in den Körper gelangen.

Damit diese sofort abgetötet werden, erhält jeder der Patienten i. Zusätzlich werden während der Operation alle Wundflächen permanent einer hochdruckreinigerähnlichen Wundsäuberung Jet-Lavage unterzogen.

Dennoch besteht ein Restrisiko, dass sich Bakterien am künstlichen Hüftgelenk festsetzen. Dies kann bei Versagen der körpereigenen Abwehrmechanismen zu einer sehr gut behandelbaren, oberflächlichen Wundheilungsstörung mit Verlängerung der Wundabsonderung, oder aber auch zu einer eitrigen Entzündung des Gelenkes führen. In letzter Konsequenz kann wie das Hüftgelenk nach der Operation zu entwickeln nur eine erneute Operation mit komplettem Ausbau der Kunstgelenkanteile Heilung bringen.

Dies bedeutet aber immer auch den Verlust des Gelenkes. Es ist für den Prothesenträger wichtig zu wissen, dass sogar lange nach der Operation eine Entzündung des künstlichen Hüftgelenks, eine sogenannte Protheseninfektion, möglich ist. Jeder Eingriff z. Zahnwurzelextraktion und Entzündung am Körper z.

Gallenblase, Mittelohr können zum Einschwemmen von Bakterien in das künstliche Hüftgelenk und einer damit verbundenen Kunstgelenkinfektion führen. Eine durch den Zugangsweg bedingte Verletzung von Begleitgewebe wurde schon beschrieben. Diese wird bei minimal-invasiven Eingriffen sehr gering gehalten. Dennoch ist es bei anatomischen Varianten Umgehungskreislauf, angeborene Fehlbildung möglich, dass durch das Operationstrauma grössere Blutgefässe und sehr selten auch Nerven verletzt werden.

Da der Nerv relativ nah am Hüftgelenk und Kniegelenk vorbeizieht, kann es allein durch die operationsbedingte Schwellung oder den während der Operation nötigen Beinzug zu einem vorübergehenden Funktionsverlust der vom Nerv versorgten Muskeln z.

Diese Nervenläsionen erholen sich in aller Regel binnen Jahresfrist. Durch die operationsbedingte Ruhigstellung des Beines kann es zu einem Blutstau in den Beinvenen kommen Thrombose. Dies geht mit einer schmerzhaften Schwellung des Beines einher und kann zu einem dauerhaften Schaden an den Beinvenen und der Haut führen postthrombotisches Syndrom mit trophischer Dermatose.

Seit der generellen Verwendung von Heparinpräparaten und der frühzeitigen Mobilisation nach minimal-invasiven Eingriffen ist die Thromboserate sehr stark gesunken. Dennoch kann sich theoretisch aus jeder Thrombose durch Abschwemmen von kleinen Blutgerinnseln eine teilweise oder vollständige Verstopfung der Lungendurchblutung Embolie entwickeln, die trotz modernster intensivmedizinischer Betreuung auch heute noch tödlich verlaufen kann.

Durch den Einbau von künstlichen Gelenkteilen, die auch einen gewissen Platz benötigen, kann es besonders bei Hüftendoprothesen zur Veränderung der Beinlänge kommen. Besonders bei schwierigen anatomischen Verhältnissen mit Rekonstruktion des Hüftzentrums oder einer Miterkrankung der Gegenseite resultiert eine Verlängerung des operierten Beines. Dabei stellen Seitenunterschiede von 1 bis 2 cm keine Probleme dar und können durch Schuheinlagen, Absatzerhöhungen oder später bei der Operation der Gegenseite ausgeglichen werden.

Die erzielte Beinlänge ist von vielen Faktoren abhängig und nur selten vom Operateur zu beeinflussen. So steht die gute Funktion des Hüftgelenkes in der Wertigkeit vor einer gleichen Beinlänge.

Da die Gelenkpartner des Kunstgelenks keine Eigenstabilität aufweisen, ist für eine gute Gelenkfunktion eine ausreichende Gelenkspannung notwendig. Diese kann man durch die Auswahl verschiedener Gelenkpartnergrössen, Inlaydicken und Kopflängen variieren.

Nur ein künstliches Hüftgelenk mit guter Gelenkspannung wird später auch problemlos funktionieren. Somit kann es sein, wie das Hüftgelenk nach der Operation zu entwickeln eine gute Gelenkspannung nur durch eine leichte Beinverlängerung erzielt wird. Künstliche Hüftgelenke können sich lösen. Dies liegt jedoch nicht an der Festigkeit des künstlichen Hüftgelenks, sondern häufig an der Reduktion der Tragfähigkeit des die Prothese umgebenden Knochens.

Die Prothese im Knochen lockert sich und beginnt sehr selten nach vielen Jahren der Beschwerdefreiheit zu schmerzen. Dann ist es Zeit, das künstliche Hüftgelenk auszuwechseln, was meist einen grösseren operativen Aufwand bedeutet als die Primärimplantation. Zudem sind die Patienten dann deutlich älter als bei der Primärimplantation, weshalb das OP-Risiko ansteigt. Die durchschnittliche Haltbarkeit eines künstlichen Hüftgelenks wird bei 15 Jahren angegeben. Da Endoprothesen aus Metallen bestehen, kann jeder Mensch grundsätzlich allergisch reagieren.

Diese Unverträglichkeiten können sich in Schmerzen und einer vorzeitigen Lockerung des künstlichen Hüftgelenks äussern. Besonders Patienten mit einer gesicherten Metallallergie sollten ihren Arzt darüber schon frühzeitig informieren.

Für diese Patienten stehen spezielle, hypo-allergene Prothesenmaterialien zur Verfügung. Diese müssen jedoch im Vorfeld einer Operation manchmal ausgetestet werden, was einige Zeit in Anspruch nimmt.

Diese Website nutzt Cookies, um Ihnen die bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Mehr erfahren. Diese Seite wird nur mit JavaScript korrekt dargestellt. Blutverlust Jede Operation geht mit einem gewissen Blutverlust einher. Infektionen Ein weiteres, sehr wie das Hüftgelenk nach der Operation zu entwickeln Risiko stellt die Durchtrennung der Haut dar. Verletzungen von Nerven und Gefässen Eine durch den Zugangsweg bedingte Verletzung von Begleitgewebe wurde schon beschrieben.

Beinachs- und Beinlängenveränderungen Durch den Einbau von künstlichen Gelenkteilen, die auch einen gewissen Platz benötigen, kann es besonders bei Hüftendoprothesen zur Veränderung der Beinlänge kommen.

Prothesenluxation Nach dem Eingriff werden Sie ihr Gelenk wieder schmerzfrei bewegen können. Dennoch ist und bleibt es ein künstliches Hüftgelenk. Besonders bei grossen Bewegungsausschlägen wie sehr starker Beugung oder starker Drehung im Gelenk kann es zu so einem, für Sie sehr schmerzhaften Ereignisses kommen. Im Regelfall kann ein versierter Orthopäde das Gelenk in einer kurzen Narkose ohne Operation wieder einrenken.

Im Ausnahmefall ist jedoch eine operative Reposition nötig. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Luxation ist in der Klinik für Orthopädie und orthopädische Chirurgie durch die grosse Erfahrung der Operateure extrem gering. Verknöcherungen um das künstliche Hüftgelenk Einige der Patienten neigen im Rahmen der Wundheilung zur Ausbildung von Verknöcherungen um das künstliche Hüftgelenk herum. Dies kann so stark sein, dass das künstliche Hüftgelenk steifer wird.

Wissenschaftliche Untersuchungen und unsere eigenen Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass man dieses Risiko durch bestimmte Prozeduren minimieren kann. So wird bei uns während der Operation standardmässig eine Jet-Lavage verwendet. Patienten, bei denen eine solche Neigung bekannt ist, werden eventuell einer perioperativen Bestrahlungstherapie zugeführt. Prothesenlockerung Künstliche Hüftgelenke können sich lösen. Allergische Reaktionen Wie das Hüftgelenk nach der Operation zu entwickeln Endoprothesen aus Metallen bestehen, kann jeder Mensch grundsätzlich allergisch reagieren.

Autoren: Prof. Norbert Lindner, Dr. Dirk Wie das Hüftgelenk nach der Operation zu entwickeln.