Arthropathie des Knies bei Jugendlichen

Knie tapen - bei Beschwerden und Schmerzen im Kniegelenk

Myalgie Osteochondrose

Borrelia burgdoferi, eine von Zecken übertragene Spirochäte, wurde als Erreger identifiziert 5. Bezüglich anderer klinischer Manifestationen der Lyme-Borreliose wird auf andere Übersichten verwiesen 16, 17, 36, Mikrobiologie, Übertragung und Epidemiologie B. Seltener erfolgen Infektionen im Herbst oder sogar an warmen Wintertagen, wenn adulte Zecken ihre Blutmahlzeiten nehmen.

Eine solche Einteilung ist notwendigerweise künstlich: Bei einzelnen Patienten können sich erhebliche Überschneidungen zwischen den einzelnen Stadien ergeben. So erinnern sich nur etwa ein Drittel aller Patienten mit Lyme-Arthritis an einen Zeckenstich oder ein vorangegangenes Erythema migrans.

Unter antibiotischer Therapie verschwindet das EM innerhalb weniger Tage, aber auch unbehandelt bildet es sich im Verlaufe einiger Tage bis Wochen zurück. Ausgehend von dieser Hautläsion kommt es zur meist hämatogenen Dissemination der Erreger mit konsekutivem Befall verschiedener Organe.

Gelenkschwellungen werden in diesem Stadium nur selten beobachtet. Bei fast allen Patienten wird im Verlaufe der Erkrankung ein Kniegelenk befallen.

Ähnlich dem Stadium II können aber auch nur heftige Arthralgien ohne erkennbare Synovitiden bestehen. Arthropathie des Knies bei Jugendlichen symmetrischer Befall kleiner Gelenke wie bei der rheumatoiden Arthritis ist selten.

Durch adäquate Arthropathie des Knies bei Jugendlichen Therapie werden etwa 90 Prozent der Patienten geheilt. Dieses Krankheitsbild wird als chronische Lyme-Arthritis bezeichnet. Aber auch die chronische Lyme-Arthritis heilt meist im Laufe mehrerer Jahre spontan aus. Bei einigen dieser Patienten können jedoch Erosionen radiologisch nachweisbar werden, die in seltenen Fällen zu dauerhaften Gelenkschäden führen Darüber hinaus gibt es Fallbeschreibungen über Tenosynovitis 20Fasziitis 25dermatomyositisartige Verläufe 22, 23Osteomyelitis 26, 38 und Panniculitis Keine der im folgenden diskutierten Labormethoden hat sich bislang als Goldstandard etablieren können; alle Labormethoden sind mit erheblichen Unsicherheiten behaftet und daher starken Schwankungen in der Qualität ihrer Durchführung von Labor zu Labor unterworfen Ein positiver serologischer Befund allein kann die Diagnose einer Lyme-Borreliose nicht sichern.

Die IgM-Antwort wird normalerweise im Verlauf einiger Monate schwächer; bei Arthropathie des Knies bei Jugendlichen Patienten bleibt sie jedoch bestehen oder erscheint, nach vorübergehender Rückbildung, erneut. Ein negativer serologischer Befund bei einem Arthropathie des Knies bei Jugendlichen mit einer Arthritis hat somit eine ganz andere Aussagekraft als bei einem Patienten mit einem Erythem.

Nach erfolgreicher Therapie fallen die IgG-Titer sehr langsam, über Monate und Jahre, ab, um dann niedrigtitrig zu persistieren. Leider gibt es bislang noch keine allgemeinverbindlichen Standards.

Die Sensitivität und Spezifität der ELISA schwanken erheblich, abhängig unter anderem von dem Stadium der Erkrankung, dem eingesetzten Testverfahren, dem Labor, in dem die Arthropathie des Knies bei Jugendlichen durchgeführt wird und der seroepidemiologischen Situation.

Testergebnisse Arthropathie des Knies bei Jugendlichen Labors sind somit meist nicht vergleichbar. Mit Immunoblots können Spezifitäten von 95 bis Prozent erreicht werden. Inwieweit sich diese Kriterien in der Serodiagnostik der Lyme-Arthritis bewähren werden, bleibt abzuwarten. Ähnliches gilt auch für den Western Blot mit rekombinanten Antigenen von B.

Die klinischen Beschwerden dieser Patienten sind häufig untypisch und geringer ausgeprägt als bei Patienten mit klassischer Lyme-Arthritis. In der Praxis Arthropathie des Knies bei Jugendlichen sich häufig Probleme, wenn Patienten, die überzeugt davon sind, an Lyme-Borreliose zu leiden, sich wieder und wieder in verschiedenen Labors testen lassen.

Arthropathie des Knies bei Jugendlichen Vorsicht ist daher bei der Beurteilung eines einzelnen positiven Testes in einer langen Reihe negativer Testresultate geboten.

Eine Interpretation der serologischen Befunde ist nur in Zusammenhang mit dem klinischen Bild möglich. Durch die Möglichkeit des direkten, sensitiven Nachweises von B.

Obwohl die Methode nur die DNA und nicht vitale Erreger nachweist, wird ein positiver Befund derzeit bei entsprechender klinischer Symptomatik als Behandlungsindikation gewertet. Andere diagnostische Methoden Weitere Verfahren wie direkter kultureller Erregernachweis, Antigennachweis im Urin oder TLymphozytenproliferationsassay mit Zellen aus Blut oder Synovialflüssigkeit sind für die Routine-Diagnostik der Lyme-Borreliose derzeit nicht zu empfehlen.

Differentialdiagnose Patienten mit unspezifischen Myalgien oder Arthralgien werden häufig einem Rheumatologen mit der Frage nach dem Vorliegen einer Lyme-Arthritis vorgestellt. Hier ist das ganze Spektrum der möglichen Differentialdiagnosen zu beachten. Die Diagnose Lyme-Arthritis wird oftmals bei Vorliegen unspezifischer Symptome, die auch durch eine Borrelien-Infektion verursacht sein könnten, fehlerhaft gestellt.

Besonders häufige Ursachen einer Fehldiagnose sind das Fibromyalgie-Syndrom und das chronische Müdigkeitssyndrom 11, Zur Therapie neurologischer, dermatologischer oder kardiologischer Manifestationen der Lyme-Borreliose sei auf andere Übersichten verwiesen 16, 36, Während das EM gut oral mit Doxyzyklin oder Amoxicillin therapierbar ist, gibt es keine vergleichenden Studien oder einheitlichen Richtlinien zur Frage der oralen oder parenteralen antibiotischen Therapie der LymeArthritis.

Ob parenteral zu applizierende Cephalosporine der dritten Generation den oralen Antibiotika primär überlegen sind, ist nicht belegt. Unseres Erachtens ist Arthropathie des Knies bei Jugendlichen ein oraler Therapieversuch nur bei Arthritis im Stadium II, bei blandem Verlauf oder reinen Arthralgien und zudem fehlenden Arthropathie des Knies bei Jugendlichen auf eine Neuroborreliose gerechtfertigt Tabelle 2 Patienten mit sehr floriden, möglicherweise schon länger bestehenden Arthritiden oder mit weiteren Organmanifestationen und Patienten, die zuvor mit Steroiden, Immunsuppressiva oder erfolglos antibiotisch behandelt wurden, sollten mit Ceftriaxon oder Cefotaxim therapiert werden 6.

Der Therapieerfolg ist klinisch häufig erst zwei bis drei Monate nach Therapiebeginn beurteilbar. Falls drei Monate nach Beginn der antibiotischen Therapie weiterhin Beschwerden bestehen, sollte eine zweite parenterale Antibiotikabehandlung mit Chephalosporinen erfolgen. Dabei kann wieder auf das gleiche Präparat zurückgegriffen werden, da der zunächst mangelnde Therapieerfolg nicht auf einer Resistenzentwicklung, sondern einer Persistenz der Erreger in antibiotisch schwer zugänglichen Regionen beruht.

Nur selten ist ein dritter Therapiezyklus erforderlich beziehungsweise erfolgsversprechend. Der Nachweis von B.

Zudem ist die Synovektomie zu erwägen, die, begleitet von einer Antibiose, zur Ausheilung der Erkrankung führen kann. Bei einer Allergie gegen Penicilline und Chephalosporine können auch Carbapeneme wie Imipenem oder Meropenem Cave: selten Kreuzallergie mit anderen b-Lactam-Antibiotika erfolgreich eingesetzt werden.

Gyrasehemmer hingegen sind nicht wirksam. Parallel werden die Patienten physiotherapeutisch und symptomatisch mit nichtsteroidalen Antirheumatika behandelt.

Kortikosteroide, auch lokal in betroffene Gelenke injiziert, sind zwar momentan wirksam, verzögern jedoch nach unserer Erfahrung die Ausheilung und sind daher bei der Lyme-Arthritis nicht indiziert. Gesicherte Richtlinien für die Behandlung von Patienten mit Lyme-Borreliose, die auf die konventionelle antibiotische Therapie nicht angesprochen haben, können zur Zeit nicht gegeben werden.

Es gibt einzelne Beschreibungen über die Wirksamkeit verschiedener, teilweise langfristig durchgeführter antibiotischer Therapien 15, 18, 56aber keine kontrollierten Studien über die Wirksamkeit wiederholter oder langfristiger Therapien mit Antibiotika bei Patienten mit persistierender Lyme-Arthritis.

So wurden in einem amerikanischen Krankenhaus innerhalb von drei Jahren 14 Cholezystektomien, 12 davon an Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, durchgeführt, weil die Patienten nach monatelanger intravenöser Ceftriaxon-Therapie aufgrund vermeintlicher chronischer Lyme-Borreliosen Cholezystitiden oder eine Cholezystolithiasis entwickelt hatten Vor der prolongierten antibiotischen Behandlung von Patienten mit positiver Borrelien-Serologie und unspezifischen Symptomen, die auch beispielsweise mit einer Fibromyalgie vereinbar wären, ist daher dringend zu warnen.

Bei Unwirksamkeit der antibiotischen Therapie ist zunächst die initiale Diagnose "Lyme-Arthritis" kritisch zu überprüfen. Bis zu 50 Prozent der Patienten klagen nach abgeschlossener Therapie über unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Myalgien und Arthralgien. Diese Beschwerden sprechen auf weitere antibiotische Therapie nicht an, sind jedoch in der Regel selbstlimitierend 1, Infektionsbedingte Gewebszerstörung, die auch nach antibiotischer Therapie der verursachenden Borrelien nicht zurückgeht, ist auch bei Lyme-Arthritis beschrieben worden Es stellt sich die Frage, ob diese therapieresistenten Verläufe durch Persistenz des Erregers, Autoimmunphänomene oder beides bedingt sind.

Mit der baldigen Erprobung eines solchen Arthropathie des Knies bei Jugendlichen in Europa ist jedoch nicht zu rechnen, aufgrund der erheblichen antigenen Variationen zwischen den drei in Europa vorkommenden B. Das als Impfstoff erprobte Antigen stammt von B. Es ist daher sehr fraglich, ob ein rekombinantes Antigen, das von einer Spezies stammt, gegen die anderen Spezies Schutz gewähren kann.

Resümee Die Lyme-Borreliose ist eine komplexe Systemerkankung. Erreger ist die durch Zecken übertragbare Spirochäte B. Die serologischen Untersuchungen sollten nur in erfahrenen Labors durchgeführt werden, ihre Interpretation darf nur im Zusammenhang mit dem klinischen Befund erfolgen. Zur Beurteilung der Positivität sollten standardisierte Regeln angewandt werden. Eine seronegative Lyme-Arthritis ist ein extrem seltenes Krankheitsbild.

Die PCR-Diagnostik ist eine sinnvolle Ergänzung, wenn sie in besonders qualifizierten Labors durchgeführt und von erfahrenen Untersuchern beurteilt wird.

Die Therapie der Lyme-Arthritis erfolgt stadien- und symptomabhängig mit oralen oder parenteralen Antibiotika. Eine klinische Beurteilung des Therapieerfolges ist oft erst nach zirka drei Monaten möglich, da sich die Symptome nur langsam zurückbilden. Serologische Parameter sind zur Beurteilung des Therapieerfolges nicht geeignet. Bei Persistenz der Beschwerden ist zunächst die Diagnose zu überdenken.

Für die Therapie der antibiotikaresistenten Lyme-Arthritis gibt es derzeit keine gesicherten Richtlinien. Nichtsteroidale Antirheumatika und chirurgische Synovektomie haben sich als nützlich erwiesen. Anschrift für die Verfasser Prof. RadbruchBerlin 1. J Rheumatol ; Int J Syst Bacteriol ; Girons I: Genomic fingerprinting of Borrelia burgdorferi sensu lato by pulsed-field gel electrophoresis. J Clin Microbiol ; Science ; Neue Aspekte in Arthropathie des Knies bei Jugendlichen und Diagnostik.

Erlanger Borreliose-Symposium, Annu Rev Immunol ; Scand J Infect Dis ; Centers for Disease Control. Standardization of Lyme disease serodiagnosis. Lyme Disease Surveillance Summary ; 5: Appearance of a new immunoglobulin M response and expansion of the immunoglobulin G response late in the illness. J Clin Invest ; Ann Intern Med ; J Infect Dis ; Lancet ; Scand J Infect Dis ; 26 3 : Juni Arthropathie des Knies bei Jugendlichen